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Analysenzertifikate

Jede Warenlieferung kommt aus einer Charge (Lot, Batch) mit entsprechender Chargennummer der analysierten und freigegebenen Ware. Dadurch ist sichergestellt, dass jedes in alcosuisse-Gebinde gelieferte Produkt den Verkaufsspezifikationen der jeweiligen Qualität entspricht. Aufgrund der Chargennummer kann das Produkt ab Eintreffen im Betrieb bis zur Lieferung überwacht und wieder zurückverfolgt werden. Folgende Analysenzertifikate sind auf Wunsch erhältlich:

  • Ethanol-Analysenzertifikat
  • Produkte-Analysenzertifikat
  • Chargen-Analysenzertifikat

Ethanol-Analysenzertifikat
Das Ethanol-Analysenzertifikat resultiert aus der Prüfung der Charge des Verkaufstanks. Die Analyse bezieht sich auf das Ethanol ohne Denaturierstoff.

Produkte-Analysenzertifikat
Für Fertigmischungen wie F25 MEK Feinsprit denaturiert oder denaturierter Sekundasprit kann ein Produkte-Analysenzertifikat bezogen werden. Bei diesem Zertifikat bezieht sich die Analyse auf die Mischung, die im Tank bereitgestellt ist (Charge).

Chargen-Analysenzertifikat
Bei Grossgebinden kann auf Wunsch ein Chargen-Analysenzertifikat erstellt werden. Die Mischung wird im Grossgebinde (Transportgebinde) homogenisiert und danach analysiert. Das Zertifikat bezieht sich auf diese hergerichtete Charge.

ISO Zertifizierung

Die alcosuisse ist gemäss ISO 9001:2015 zertifiziert. alcosuisse weiss seine Rolle als  Schweizer Ethanol-Lieferant optimal zu erfüllen und bietet Ihnen Produkte und Dienstleistungen in hoher Qualität an.

Unser externes Labor ist nach ISO/IEC 17025 akkreditiert. Es führt systematisch nach definierten Analysenmethoden chemische, physikalische und sensorische Analysen durch.

HACCP - Hazard Analysis and Critical Control Point

Beim HACCP-Konzept (Gefahrenanalyse kritischer Lenkungspunkte) handelt es sich um einen Bestandteil der „Allgemeinen Grundsätze der Lebensmittelhygiene“ und des Risikomanagements. Es ist ein vorbeugendes System, das die Sicherheit von Lebensmitteln für den Verbraucher gewährleisten soll. Als Lieferant der Lebensmittelindustrie ist alcosuisse bemüht Risiken bei Herstellung, Behandlung und Verarbeitung, Transport, Lagerung und Verkauf von Lebensmitteln oder Rohstoffen zur Produktion von Lebensmitteln auszuschliessen, damit Beeinträchtigungen oder gar Erkrankungen beim Menschen ausgeschlossen sind. Das HACCP-Konzept fordert:

  • alle im Verantwortungsbereich eines Unternehmens vorhandenen Gefahren für die Sicherheit der Lebensmittel zu erkennen,
  • die für die Überwachung der Lebensmittel kritischen Punkte zu ermitteln,
  • Eingreifgrenzen für die kritischen Lenkungspunkte festzulegen,
  • Verfahren zur fortlaufenden Überwachung der Lebensmittelsicherheit einzuführen,
  • Korrekturmassnahmen für den Fall von Abweichungen festzulegen,
  • zu überprüfen, ob das System zur Sicherstellung der Lebensmittelsicherheit geeignet ist,
  • alle Massnahmen zu dokumentieren.

Dieses HACCP-Konzept wurde im Jahr 2008 erstmals erstellt und wird jährlich durch externe Berater überprüft.

REACH

Gemäss Reach-Verordnung EG Nr. 1907/2006 des EU-Parlaments müssen alle Importe grösser 1 t in die EU der ECHA, der Europäischen Chemikalienagentur, gemeldet werden. 

Wer aus der Schweiz meldepflichtige Stoffe in den EU-Raum exportiert, ist für seinen Importeur meldepflichtig. Da die ECHA nicht mit etlichen kleineren Spediteuren und Distributoren direkt arbeiten möchte, ist der Meldeweg reglementiert.

Schweizer Firmen können nicht direkt an die ECHA melden, sondern müssen dies mit Hilfe eines sog. Alleinvertreters tun, der dafür verantwortlich ist, dass die entsprechenden Mengen der ECHA gemeldet werden (können). Der Alleinvertreter von alcosuisse für das Ethanol ist die Firma Intertek.

Die Registrierung der Produkte bei der ECHA bedingt umfangreiche Untersuchungen bzgl. Toxizität und weiteren Eigenschaften, die den Schutz von Mensch und Umwelt zum Ziel haben. Die REACH-Verordnung soll sicherstellen, dass die Risiken bei der Produktion und im Einsatz von chemischen Stoffen bekannt sind und entsprechende Massnahmen ergriffen werden.

Die umfangreichen Untersuchungen für die Zulassung bei der ECHA generieren Kosten, die ein kleines Unternehmen alleine gar nicht aufbringen könnte. Zudem wollte man Doppelspurigkeiten verhindern und daher werden die Stoffe über Interessengemeinschaften registriert, die die Untersuchungen gezielt vergeben und die Kosten anteilig verteilen. Es handelt sich um eine Art Franchise-System, in das man sich einkaufen muss, falls man weiterhin in die EU exportieren will.

Da Firmen ausserhalb der EU, nicht direkt an der Erstellung eines solchen Dossiers mitwirken können, müssen sie den Weg über einen Alleinvertreter mir Sitz in der EU nehmen, der dann wiederum einen Teil der Kosten an die von ihm repräsentierten Firmen weitergibt.

alcosuisse-Kunden finden daher die „REACH-Registriernummer von alcosuisse für Ethanol: „01-2119457610-43-0098“ in jedem Sicherheitsdatenblatt (MSDS). alcosuisse sammelt und konsolidiert zudem seit 2012 alljährlich die Kunden-Daten an und meldet diese auf Wunsch via Intertek an die ECHA.

Biozid Wirkstoff

alcosuisse ist in der "List of active substances and suppliers" („Artikel 95-Liste“ der ECHA) für alle 3 zugelassenen Biozid-Anwendungsbereiche von Ethanol aufgeführt.

Gemäss Artikel 95 (3) der Biozidverordnung (Verordnung (EU) Nr. 528/2012) darf ab dem 01. September 2015 ein Biozidprodukt, das aus einem in der von der Agentur (ECHA) veröffentlichen Liste („Article 95 List“) aufgeführten Stoff besteht, diesen enthält oder erzeugt, nur dann im EU-Raum vermarktet werden, wenn der Biozidprodukthersteller/Biozidproduktlieferant in dieser Liste für die entsprechende Produktart aufgeführt ist.

Biologisches Ethanol

Zertifizierung